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Lymphödeme bei Krebspatienten

Den „typischen“ Krebspatienten stellen sich die meisten als einen älteren Menschen im Rentenalter vor.

Die Vorstellung, dass auch junge Menschen von einer Krebserkrankung betroffen sein können, behagt uns nicht, und doch ist es Realität.

Bösartige Lymphome und Leukämien entwickeln sich auch in jungen Patienten.  Von den etwa 50 000 Frauen, die allein im deutschsprachigen Raum jedes Jahr an Brustkrebs erkranken, ist eine steigende Anzahl junger Frauen unter dem 35. Lebensjahr.

Wie entsteht ein Lymphödem?

Mit  moderner Diagnostik und Vorsorgeuntersuchungen werden heute Tumorerkrankungen, speziell die Brustkrebserkrankung, öfter operativ als auch strahlentherapeutisch erfolgreicher behandelt als noch vor vielen Jahren.

Und doch kann es  z.B. bei einer Krebsoperation zu einer Verletzung oder Unterbrechung der Lymphbahnen und Lymphgefässe kommen.

Durch die höhere Zahl der Patienten wie auch durch die längeren Überlebenszeiten ist natürlich die Möglichkeit grösser  geworden, nach einer Krebserkrankung ein Lymphödem zu bekommen.

Wie sieht ein Lymphödem aus?

Der Eiweissreichtum der angestauten Gewebsflüssigkeit führt auf Dauer zu charakteristischen Gewebsveränderungen.

Zunächst findet sich eine weiche, bei Fingerdruck dellenhinterlassende Schwellneigung an Arm oder Bein. Die Schwellung ist nicht schmerzhaft und in der ersten Phase wechselnd intensiv ausgeprägt.

In den späteren Phasen und/oder unbehandelt kommt es zu einer Verhärtung und Hautveränderung der betroffenen Regionen. Dies kann zu Bewegungseinschränkungen der Gelenke und zu Infektionen der Haut führen.

 

Sollten Sie eine Schwellung bei sich nach einer Krebserkrankung bemerken, stehen wir Ihnen für ein Informationsgespräch, für Fragen und Antworten bezüglich Behandlung und Versorgung gerne zur Verfügung.