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Hüftspreizorthesen

Die Hüftspreizorthese wird in erster Linie in den ersten Lebenswochen verwendet. Sie wird im Fall einer Hüftgelenkdiysplasie eingesetzt. Das bedeutet, dass die Hüftpfanne, in welcher der Hüftkopf liegt, unterentwickelt ist. Die Hüftspreizorthese fixiert die Hüfte in gut 110°-Beugung. Das heisst, das Kind hat im Liegen fast eine Sitzstellung. Die Spreizung kann relativ flexibel eingestellt werden. Trotzdem hat das Kind noch ausreichend Platz zum Strampeln. Die Behandlung ist schmerzfrei.

Hüftspreizorthesen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, unter anderem als Pavlik Bandage, Düsseldorfer Spreizschiene oder Tübinger Hüft-Beuge-Schiene.