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Krankheitsbild

Die Entwicklung des Diabetes mellitus Typ 2 (rund 90% der Diabetes-Erkrankungen) wird begünstigt durch Erbfaktoren, Übergewicht und Bewegungsmangel. Er tritt in den meisten Fällen erst ab einem Lebensalter von über 40 Jahren auf, man findet ihn aber auch zunehmend bei jüngeren Menschen mit starkem Übergewicht.

Im Frühstadium des Typ-2-Diabetes treten kaum äusserliche Anzeichen und Symptome auf. Die Diagnose der Krankheit wird häufig erst gestellt, wenn die ersten Komplikationen der Erkrankung (wie z.B. schlecht heilende, infektionsanfällige Wunden oder Sehstörungen) auftreten.

Diabetes führt zu Schädigungen der Nerven, der Blutgefässe und der Knochen. Durch die Nervenschädigungen werden Schmerzen (Verletzungen, Druckstellen an den Füssen) ungenügend wahrgenommen. Die Schädigungen an den Blutgefässen verursachen Infektionen und eine schlechte Wundheilung. Die Knochenschädigungen führen zu Fussdeformitäten. Das Gewebe und die Haut sind sehr anfällig auf Schäden von aussen wie Verletzungen durch Prellungen, Druckstellen durch falsche Schuhe und unsachgemässe Fusspflege.

Gefährlich wird dieser Zustand dadurch, dass infolge der Gefühlsstörungen Schäden nicht wahrgenommen werden und durch die schlechte Durchblutung sehr langsam heilen.